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    Erklärvideos

    Erklärvideos zur Schulbegleitung

    Visuelle Ergänzung zu unseren Podcast-Folgen und Ratgebern, für alle, die Inhalte lieber sehen.

    Drei Wege, ein Thema

    Lesen, Hören und Sehen: alle Formate gehören zusammen

    Jedes Thema gibt es in mehreren Formaten, wählen Sie, was am besten zu Ihrem Tag passt. Die Videos ergänzen unseren Podcast und unsere Artikel; sie ersetzen sie nicht.

    Alle Erklärvideos

    Kurze visuelle Einführungen in zentrale Themen

    Rund um Schulbegleitung, Inklusion und Förderbedarf.

    Komplexe PTBS (kPTBS) bei Kindern verstehen

    Mit welchen unsichtbaren Belastungen kommen Kinder zur Schule? Das Video erklärt in fünf Schritten, was psychisches Trauma als innere Realität bedeutet und warum emotionale Flashbacks stabile Beziehungen stören. Es zeigt typische Reaktionsmuster im Schulalltag: hohe Schreckhaftigkeit und Unruhe, Vermeidung, Wutausbrüche, Rückzug und körperliche Beschwerden wie Bauchschmerzen. Für die eigene Rolle gilt: keine Diagnosen stellen und keine therapeutische Arbeit leisten, sondern äußere Sicherheit bieten, denn sie schützt das Wachsen der inneren Sicherheit. Als Handlungsstrategien nennt es, bekannte Auslöser im Unterricht zu vermeiden, einen verlässlichen Rahmen zu geben, das Kind das Tempo der Annäherung bestimmen zu lassen und auch kleinste Fortschritte zu benennen. Erzählt ein Kind, reagieren Begleitende mit empathischer Validierung, ohne nach Details zu fragen. Zum Schluss geht es um Selbstfürsorge: kollegiale Beratung, klare persönliche Grenzen und die Gewissheit, die Last nicht allein zu tragen.

    Rolle und Auftrag der Schulbegleitung

    Drei Ebenen ordnen die Arbeit: der Auftrag als bewilligter und mit der Leitung abgesprochener Rahmen, die Rolle als fachlicher Platz und die Improvisation als kurzer Lückenfüller. Das Video zeigt typische Fehlrollen wie die zweite Lehrkraft, die Therapie vor Ort oder das Ersatzelternteil, erklärt Pooling als geteilte Assistenzressource mit klaren Absprachen und nennt die Regeln für den Alltag: den bewilligten Auftrag genau kennen, kurze Improvisationen melden, Fading gezielt planen und Mehrbedarf an die Leitung geben, statt den Auftrag heimlich zu erweitern, Stunden zuzusagen oder Allianzen zu bilden. Bei akuter Gefahr gilt: Sicherheit zuerst, im Notfall 112 rufen und die Leitung umgehend informieren.

    Erste Hilfe am Kind

    Was ist der nächste sichere Schritt? Das Video führt in fünf Teilen durch Erste Hilfe im Schulalltag: was Erste Hilfe ist, die Alltagsrealität, die eigene Rolle mit ihren Dos und Don'ts, Handlungsstrategien sowie Teamwork und Nachsorge. Im Kern steht die Abfolge Sichern, Helfen und Übergeben an Schule, Rettungsdienst und Eltern. Es zeigt, warum sachliche Beobachtung mehr hilft als Deutung, welche Fehler zu vermeiden sind (Alleingang, Verharmlosen, Würdeverlust zulassen, den Notfallplan ignorieren), wie sich die Verantwortung zwischen Schule, Träger, Rettungsdienst und Eltern verteilt und warum Schulbegleitung keine Notärztin ersetzt: Sie macht den nächsten sicheren Schritt und gibt ab.

    Neue Kolleginnen einarbeiten

    Einarbeitung ist geplantes Handwerk, damit neue Fachkräfte in Haltung, Auftrag und Alltag sicher ankommen. Das Video ordnet die drei Kernebenen: Haltung heißt Wärme mit Grenzen und Kooperation ohne Spaltung, Auftrag heißt wissen, was an Stunden, Settings und Zielen bewilligt ist, Alltag heißt Ankommen, Pausen, Vertretung und Dokumentation. Es beschreibt den Weg vom Beobachten über das Übernehmen kleiner Abschnitte bis zur Alleinarbeit mit erreichbarem Backup, gibt vier Strategien für den ersten Tag und fragt, was bei Warnsignalen oder falschen Geheimnissen zu tun ist. Der Grundsatz: Unklarheiten in der Einarbeitung werden mit der Leitung geklärt, nicht improvisiert.

    Unterstützte Kommunikation (UK) im Schulalltag

    Unterstützte Kommunikation ist Sprache, kein Spielzeug und kein Therapieersatz. Das Video erklärt in vier Teilen, was UK ist, wie sie im Schulalltag aussieht, welche Rolle die Schulbegleitung hat und welche Strategien helfen. Ob Bildkarten, Gebärden oder Talker: das Hilfsmittel gehört sichtbar und in Reichweite auf den Tisch, nicht in den Rucksack. Die Begleitung hält das Mittel bereit, wartet und modelliert, behandelt das Kind als Sprecher und meldet Abweichungen. Sie spricht nicht für das Kind, setzt Kommunikation nicht als Strafe oder Belohnung ein, erfindet keine privaten Systeme und verkündet keine Diagnosen. Praktisch heißt das: im Kopf bis zehn zählen, bevor sie hilft, Fragen von Lehrkräften und Mitschülern schweigend an das Kind und sein Gerät umleiten und auch bei scheinbar klaren Antworten nichts vorwegnehmen. So hält sie den Zugang offen, pflegt das Mittel und tritt zurück, sobald das Kind selbst spricht.

    Umgang mit Krisen und Eskalation

    Türen knallen, Mitschüler erstarren: was tun? Das Video beschreibt Krisen als Situationen, in denen Steuerung, Sicherheit oder Beziehung akut kippen. Der Grundsatz lautet: beobachten statt deuten, Sicherheit und Versorgung zuerst, Analyse später. Den Moment sichern, kurze Ansagen geben und Hilfe organisieren; tabu sind selbst erfundene, riskante Festhaltegriffe und Diagnosen vor der Klasse. Die konkreten Schritte: Ruhe bewahren über Atmung und Stimme, eine klare Ansage statt fünf Forderungen gleichzeitig, Hilfe lieber zu früh als zu spät holen, das Publikum klein halten und vorher wissen, wer erreichbar ist und welcher Raum zur Verfügung steht. An Beispielen wie einer Eskalation auf dem Flur, Äußerungen von Lebensüberdruss oder Fragen der Klasse zeigt es, was im Akutmoment und danach zu tun ist. Zum Schluss geht es um Nachsorge und Auswertung. Die Haltung dahinter: schützen, nicht heldenhaft allein lösen.

    Trauernde Kinder im Schulalltag begleiten

    Wenn ein Kind nach einem schweren Verlust in die Schule zurückkehrt, gibt Schulbegleitung Halt, ohne zur Therapeutin zu werden. Das Kurzvideo zeigt, warum Trauer nicht linear verläuft, sondern in Wellen (vormittags unauffällig, in der Pause in Tränen), warum der normale Alltag mit festen Ritualen, dem eigenen Sitzplatz und stiller Präsenz der stärkste Anker ist und wie die Begleitung als Schutzschild wirkt, wenn Mitschüler unsensible Fragen stellen oder der Sachunterricht das Thema Tod streift. Dazu die roten Linien: keine eigenen Deutungen, keine privaten Details vor der Klasse, kein therapeutisches Auflösen des Schmerzes. Das ist Aufgabe von Fachstellen und Familie.

    Umgang mit herausforderndem Verhalten

    Herausforderndes Verhalten ist ein Signal, kein Angriff. Das Video zeigt, wie sich frühe Zeichen wie innere Anspannung, Rückzug oder Weglaufen erkennen lassen, welche Stressmomente im Schulalltag besonders häufig kippen (Übergang, Pause, Verweigerung, Scham) und wie fünf Handlungsstrategien helfen, konkret zu handeln, statt in den Machtkampf zu gehen. Dazu die eigene Rolle als sicherer Rahmen für das Kind und die Zusammenarbeit im Team: Plan mit der Lehrkraft, sachliche Informationen und Dokumentation.

    Selbstständigkeit fördern statt Abhängigkeit schaffen

    Helfen Sie noch oder fördern Sie schon? Das Video erklärt Fading, also Hilfe schrittweise zu reduzieren, ohne den Schutz zu verlieren, und zeigt, warum die Trennung von Beobachtung und Interpretation vor Fehlurteilen schützt: "startet nach Hinweis" ist eine Beobachtung, "ist faul" eine Deutung. Vier Handlungsstrategien für den Alltag, dazu weitere Schritte wie Fading-Fortschritte genau notieren, die Vertretung durch eine zweite Person früh üben und bestärkende Sprache statt Übernahme. Im Team gilt: den Fading-Plan mit der Lehrkraft teilen, Schritte mit der Schulleitung abstimmen und den Fokus auf das Schulsetting legen, nicht auf die Familiengeschichte.

    Klassenführung: Grundlagen

    Was tun, wenn die Klasse plötzlich chaotisch ist? Das Video zeigt, was Klassenführung aus der Assistenzrolle heraus bedeutet: Struktur mittragen, das Kind im Raum halten, Störungen minimieren und die Lehrkraft stützen, ohne selbst zur Ordnungshüterin mit Stoppschild zu werden. Dazu Beispiele aus dem Klassenraum: erst beobachten, dann handeln, Übergänge und Routinen berechenbar machen und die Absprache mit der Lehrkraft als Teil des Ganzen sehen.

    Kinderschutz: Warnsignale erkennen

    Kinder, die Gewalt oder Vernachlässigung erleben, sagen es selten direkt. Das Video zeigt, woran sich mögliche Gefährdung erkennen lässt: körperliche Auffälligkeiten wie wiederholte blaue Flecken an untypischen Stellen, Verhaltensänderungen wie plötzlicher Rückzug oder Angst vor bestimmten Personen, und Sätze wie "Ich darf das nicht erzählen". Es macht den Unterschied zwischen Beobachtung und Interpretation an konkreten Beispielen deutlich, zeigt eine brauchbare Dokumentation nach den W-Fragen und beschreibt den Meldeweg bei Starke Schultern: dokumentieren, die Leitung informieren, gemeinsam einschätzen und bei Bedarf eine insoweit erfahrene Fachkraft nach § 8a SGB VIII einbeziehen. Die Rollengrenze bleibt klar: zuhören statt ausfragen und nichts allein entscheiden.

    Selbstfürsorge und Psychohygiene

    Wer den ganzen Schultag mit einem einzigen Kind verbringt, trägt dessen Krisen aus nächster Nähe mit. Das Video zeigt, warum diese Belastung zum Beruf gehört und keine persönliche Schwäche ist, wo der Unterschied zwischen Mitfühlen und Mitleiden liegt und woran sich Überlastung früh erkennen lässt: Schlafprobleme, anhaltende Gereiztheit, Aufschieben und ein Wochenende, das nicht mehr erholt. Es zeigt, wie sich der Übergang in den Feierabend gestalten lässt, wie kollegiale Fallberatung und Supervision aktiv einzufordern sind und wie mit Ohnmacht bei schwierigen Fällen umzugehen ist. Der Merksatz: Pausen machen, Belastung früh ansprechen und Nähe dosieren, statt Selbstfürsorge abzutun und private Dauerversorgung zu leisten.

    Nähe und Distanz im pädagogischen Alltag

    Eine professionelle Beziehung ist warm und trotzdem klar. Das Video zeigt an Alltagsszenen, was eine professionelle Beziehung zum Kind ausmacht, wo Sympathie in Parteilichkeit kippt, welche Grenzen für körperliche Nähe im Schulalltag gelten und wie Vertrauen wachsen kann, ohne dass die Rollen verschwimmen. Beispiele wie die Nachricht eines Kindes am späten Abend machen deutlich, warum private Erreichbarkeit keine Nähe schafft, sondern die Rolle auflöst, und warum solche Vorfälle in die Dokumentation und zur Leitung gehören. Dazu die regelmäßige Selbstreflexion als fester Teil der Arbeit.

    Zusammenarbeit mit Eltern

    Zuhause und Schule sind zwei Welten, die voneinander wissen sollten. Das Video zeigt, wie Eltern als Partner einbezogen werden, was Tür-und-Angel-Gespräche leisten und wo sie zur Falle werden, wie sich Vorwürfe und überhöhte Erwartungen sachlich beantworten lassen und wann ein Gespräch in die Hände von Teamleitung oder Schule gehört. Die Do's und Don'ts sind klar: Elternwissen respektieren, die Wege des Trägers nutzen, sachlich berichten und den Kinderschutz halten, statt zu therapieren, privat zu chatten, Allianzen zu bilden oder Geheimnisse zu bewahren. Bei akuter Gefahr gilt die Reihenfolge aus Sicherheit, keinem Geheimnis, wörtlicher und datierter Dokumentation und Meldung über Träger und Schule.

    Schweigepflicht und Datenschutz für Schulbegleiter

    Verschwiegenheit ist kein Nebenthema, sondern Teil der Arbeit. Das Video führt durch die Grundlagen im Alltag, die Trennung von dienstlichem und privatem Wissen, typische Alltagssituationen wie die Frage der gestressten Vertretungskraft, die Do's und Don'ts der eigenen Rolle und die Handlungsstrategien für den Schulalltag. Konkret heißt das: keine Unterlagen in der privaten Tasche, Papier ordentlich vernichten, Fotos und Klassenchats mit Vorsicht behandeln. Bei Anhaltspunkten für eine Kindeswohlgefährdung gilt der interne Meldeweg über Leitung und Schule.

    Professionelle Haltung und Rollenklarheit

    Nähe heißt Wärme und Verlässlichkeit ohne Besitz, Distanz heißt Grenzen, Eigenschutz und Raum für Gleichaltrige. Das Video zeigt, an welchen vier Fehlrollen die Begleitung typischerweise kippt (Ersatzmutter oder Ersatzvater, Freundin auf Augenhöhe, Ordnungshüterin, Allianz gegen Schule oder Eltern), woran sich im Schulalltag erkennen lässt, dass die Rolle gerade kippt, und warum starkes Klammern eher auf unklare Zugehörigkeit und Abhängigkeit hindeutet als auf gelungene Assistenz. Für die Praxis bleiben klare Grenzsätze, geplantes Zurücknehmen der Hilfe, der offene Umgang mit eigener Unsicherheit und die frühe Rückmeldung an die Leitung. Bei akuter Gefahr gilt: erst die Sicherheit, keine Vertraulichkeit versprechen, Leitung und Schule informieren.

    Erfolgreiche Zusammenarbeit mit Lehrkräften

    Schulbegleitung ergänzt Teilhabe im bewilligten Rahmen, sie übernimmt keinen Unterricht. Das Video zeigt, warum die Rollenklärung an den Anfang gehört, wie kurze Absprachen von zwei bis fünf Minuten im Schulalltag realistisch bleiben, warum Hilfe am Platz des Kindes stattfindet, was bei Vertretungsstunden an Kurzinformation nötig ist und wie der bewilligte Rahmen im Poolmodell gewahrt bleibt. Dazu die typischen Reibungspunkte: sich nicht zur Botin zwischen Kind, Eltern und Lehrkraft machen lassen und Unstimmigkeiten über die eigene Leitung klären.

    Dokumentation im Schulalltag

    Gute Dokumentation hält fest, was war, nicht was jemand vermutet. Das Video erklärt, wozu Dokumentation dient, wie objektive Beobachtung ohne Bewertung gelingt, was in einen brauchbaren Eintrag gehört und was der Datenschutz im Schulalltag verlangt: keine Fotos oder Notizen auf dem privaten Handy, Aufzeichnungen bleiben im vereinbarten Ablagesystem. Ein eigener Abschnitt zieht die Grenze der Rolle: Schulbegleitung ersetzt weder das Klassenbuch noch eine Gutachterin. Für Vorfälle und Notfälle gilt die klare Reihenfolge aus Erstversorgung, Meldung und Dokumentation.

    Aufsichtspflicht für Schulbegleiter

    Die Begleitung war da, also war alles beaufsichtigt: Dieser Kurzschluss führt in die Irre. Das Video klärt, was Aufsichtspflicht bedeutet, wie sich die Verantwortung von Lehrkraft und Schulbegleitung unterscheidet, welche Situationen typischerweise riskant sind, wie bei Unfällen oder Konflikten zu reagieren ist und wie Vorfälle dokumentiert und gemeldet werden. Ein eigener Abschnitt zieht die Grenzen der eigenen Rolle.

    Belastete Familiensysteme verstehen

    Armut, Sucht oder eine psychische Erkrankung im Elternhaus wirken bis in den Schulalltag hinein. Das Video zeigt, woran sich Parentifizierung erkennen lässt, wie die Zusammenarbeit mit Eltern ohne Bewertung gelingt, warum Belastung nicht dasselbe ist wie Gefährdung und wie Schulbegleitung die eigene Ohnmacht aushält. Die Kernaufgaben bleiben: den Alltag stabil halten, ohne Wertung beobachten, Aussagen wörtlich notieren und Lücken sachlich melden.

    Medien, Games und Cybermobbing

    Konflikte aus dem Netz enden nicht am Schultor. Das Video zeigt, wie sich Mediennutzung als Konfliktfeld im Schulalltag bemerkbar macht, was Cybermobbing vom analogen Mobbing unterscheidet, was Schulbegleitung mitbekommt und weitergeben sollte, wie sich Handyregeln begleiten lassen, ohne zur Hilfspolizei zu werden, und woran sich exzessives Gaming von einer normalen Phase unterscheiden lässt. Für den Ernstfall gilt die Reihenfolge: unterbrechen, schützen, dokumentieren, melden.

    Hilfeplan- und Teilhabegespräche: die Rolle der Schulbegleitung

    Im Hilfeplangespräch entscheidet sich, wie es mit einer Begleitung weitergeht. Das Video erklärt, wie Bewilligung und Verlängerung ablaufen, welche Alltagsbeobachtungen ins Gespräch gehören, wie sich Berichte schreiben lassen, die Ziele und Fortschritte belegen, wie über ein Kind gesprochen wird, wenn es mit am Tisch sitzt, und was bei einer drohenden Stundenkürzung hilft. Ebenso klar bleibt, was nicht zur eigenen Rolle gehört: den Träger vertreten, diagnostizieren, Rechtsberatung geben oder Stunden zusagen.

    Diagnosen, Gutachten und Berichte verstehen

    Ein Gutachten ist keine Festlegung auf ein Kind. Das Video zeigt, wie sich Diagnosen nach ICD lesen lassen, ohne zu pathologisieren, was die Förderschwerpunkte in NRW bedeuten, wer einen Nachteilsausgleich beantragt und wie aus den Sätzen eines Gutachtens konkrete Schritte für den Alltag werden. Dazu die Grenzen der eigenen Rolle: beobachten, dokumentieren und Widersprüche melden, aber nicht selbst diagnostizieren oder therapieren.

    Pubertät und sexuelle Entwicklung

    Mit der Pubertät verändert sich auch die Begleitung. Das Video ordnet vier Ebenen: Körperveränderung, Scham und Privatsphäre, Schwärmen und Aufklärung. Es zeigt, was altersgerechte Entwicklung ist und was nicht, wie sich Assistenz und Körperkontakt in dieser Zeit handhaben lassen, wie grenzverletzendes Verhalten unter Kindern einzuordnen und zu melden ist und wie Schulbegleitung professionell reagiert, wenn ein Kind sich in die Begleitperson verliebt.

    Bindung und Bindungsstörungen verstehen

    Manche Kinder suchen Nähe und stoßen im nächsten Moment weg. Das Video erklärt die Bindungstypen, zeigt, wie frühe Erfahrungen das Verhalten im Klassenraum prägen, warum Testverhalten kein persönlicher Angriff ist und weshalb Verlässlichkeit im Alltag mehr bewirkt als jede besondere Maßnahme. Zum Schluss geht es um die Abgrenzung zu Trauma und komplexer PTBS.

    Der gelungene Start: die ersten Wochen im neuen Einsatz

    Die ersten Wochen entscheiden, wie eine Begleitung weitergeht. Das Video zeigt, warum am Anfang Beobachten vor Eingreifen steht, wie Vertrauen zum Kind wächst, ohne sich anzubiedern, wie sich Erwartungen mit Lehrkraft, Eltern und Kind klären lassen und welche typischen Anfangsfehler sich vermeiden lassen: allen voran zu viel Hilfe und zu schnelles Dazwischengehen.

    Freundschaften und soziale Teilhabe fördern

    Wer ständig neben einem Kind sitzt, steht leicht zwischen ihm und der Klasse. Das Video beschreibt dieses Dilemma der Eins-zu-eins-Begleitung, zeigt, wie sich Kontakte zu Mitschülerinnen und Mitschülern anbahnen lassen, statt sie zu ersetzen, warum die Pause die wichtigste Fördersituation ist, wie sich Gruppenarbeit begleiten lässt, ohne sie zu dominieren, und woran sozialer Rückzug früh auffällt.

    Schulabsentismus und Schulvermeidung

    Wiederholtes Fehlen folgt meist einer Vermeidungslogik: Der Tag zu Hause entlastet kurzfristig, der Anschluss geht langfristig verloren. Das Video zeigt typische Muster vom Sonntagabend bis zum Montagmorgen, ordnet die Aufgaben von Schule, Schulsozialarbeit, Therapie und Begleitung und erklärt, wie Schulbegleitung den Zugang zur Schule offen hält, ohne Druck aufzubauen.

    Übergänge begleiten

    Jeder Übergang bringt dreierlei mit sich: den Verlust des Vertrauten, das Unbekannte und einen Rollenwechsel. Das Video zeigt, woran Schulbegleitung echte Alarmzeichen erkennt, etwa eine deutliche Verhaltensdiskrepanz, langes Erstarren oder den Rückzug aus der Klassengemeinschaft, und wie sich das Unbekannte vorab berechenbar machen lässt, zum Beispiel mit Fotos vom neuen Weg und vom neuen Gebäude.

    Mobbing erkennen und handeln

    Mobbing ist kein Streit unter Gleichen, sondern wiederholte Ausgrenzung mit einem Machtgefälle. Das Video zeigt, woran es sich im Schulalltag früh bemerkbar macht, warum Beobachtungen schriftlich festgehalten werden sollten und wie Schulbegleitung, Klassenleitung und Eltern zusammenwirken, statt das betroffene Kind allein zu lassen.

    Sprachentwicklungsstörungen und Sprachbarrieren im Schulalltag

    Ein Kind, das wenig spricht, versteht deshalb nicht automatisch wenig. Das Video unterscheidet Sprachentwicklungsstörungen von Sprachbarrieren beim Zweitspracherwerb, zeigt, woran sich Verständnisprobleme im Unterricht bemerkbar machen, und wie Schulbegleitung Aufträge verständlich macht, ohne für das Kind zu sprechen.

    Körperliche und motorische Beeinträchtigungen in der Schule

    Rollstuhl, eingeschränkte Handmotorik, hoher Kraftaufwand für scheinbar einfache Wege: Das Video zeigt, was körperliche und motorische Beeinträchtigungen im Schulalltag bedeuten, welche Hilfsmittel und baulichen Anpassungen entlasten und wie Schulbegleitung Assistenz leistet, ohne dem Kind Selbstständigkeit abzunehmen.

    Sensorische Verarbeitung und Reizüberflutung

    Zu laut, zu hell, zu viel: Kinder verarbeiten Sinnesreize sehr unterschiedlich. Das Video zeigt, wie sich eine beginnende Reizüberflutung ankündigt, welche Anpassungen in Klassenraum, Pause und Mensa entlasten und wie Schulbegleitung Rückzugsmöglichkeiten schafft, ohne das Kind auszuschließen.

    Emotionsregulation und Ko-Regulation im Schulalltag

    Wut, Frust und Tränen gehören zum Schulalltag. Das Video erklärt, warum Kinder starke Gefühle zuerst mit einem ruhigen Gegenüber regulieren lernen, was Ko-Regulation konkret bedeutet und woran Schulbegleitung erkennt, dass ein Kind Entlastung braucht, bevor eine Situation kippt.

    Chronische Erkrankungen im Schulalltag

    Chronische Erkrankungen prägen den Schulalltag oft unsichtbar: Behandlungsroutinen, Fehlzeiten und schwankende Belastbarkeit. Das Video zeigt, wie Teilhabe trotzdem gelingt, was zwischen Eltern, Schule und Begleitung verabredet sein sollte und warum Erschöpfung leicht mit Unlust verwechselt wird.

    Geistige Behinderung und Down-Syndrom im Schulalltag

    Lernen auf eigenem Niveau: Wie Kinder mit geistiger Behinderung oder Down-Syndrom im Unterricht begleitet werden, stärkenorientiert und mit Blick auf größtmögliche Selbstständigkeit.

    Tics und Tourette im Schulalltag

    Tics sind nicht steuerbar und kein Trotz. Das Video zeigt, wie sich Tics im Unterricht äußern, warum Aufmerksamkeit sie verstärken kann und wie Schulbegleitung Druck aus der Situation nimmt.

    Selektiven Mutismus begleiten

    Wenn ein Kind zu Hause spricht und in der Schule schweigt: Warum Sprechdruck die Angst verstärkt und wie Kommunikationsbrücken ohne Worte gelingen.

    Depression und sozialer Rückzug bei Kindern

    Gereiztheit, Rückzug, nachlassende Leistungen: Depression sieht bei Kindern oft anders aus als bei Erwachsenen. Dieses Erklärvideo zeigt, woran man depressive Entwicklungen im Schulalltag erkennt und wie behutsame Begleitung gelingt.

    FASD (Fetale Alkoholspektrumstörung) verstehen

    Warum Kinder mit FASD Regeln kennen und trotzdem nicht danach handeln können: Dieses Erklärvideo zeigt, wie FASD im Schulalltag wirkt und wie äußere Struktur ersetzt, was das Gehirn nicht leisten kann.

    ADHS und Lernschwächen

    Wie zeigen sich ADHS und Lernschwächen im Unterricht - und was hilft wirklich? Ein kompakter visueller Überblick zu Konzentrationshilfen, Strukturgebung, Nachteilsausgleich und der Zusammenarbeit mit Lehrkräften.

    Autismus und Schule

    Wie zeigt sich Autismus im Schulalltag - und wie kann Schulbegleitung Kinder im Spektrum gezielt unterstützen? Ein kompakter visueller Überblick zu Reizregulation, sozialer Teilhabe, Nachteilsausgleich und Strategien für den Unterricht.

    Schneller Einstieg für Familien

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