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Podcast: Starke Schultern
Schulbegleitung, Inklusion und Teilhabe: verständlich, kompakt und zum Anhören. Zu vielen Themen gibt es zusätzlich ein kurzes Erklärvideo.
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Zu vielen Folgen gibt es ein ergänzendes Erklärvideo: gleicher Inhalt, visuell aufbereitet.
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Neue Kolleginnen einarbeiten: von der Begleitung zur Mentorin
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Wer eine neue Kollegin einarbeitet, übernimmt eine eigene Rolle: Vorbild und Ansprechpartnerin, nicht Vorgesetzte. Diese Folge zeigt, wie Einarbeitung als geplantes Handwerk gelingt, wie Hospitationen mit klarem Fokus vorbereitet, durchgeführt und ausgewertet werden, wie Feedback konkret, zeitnah und verhaltensbezogen ankommt und wie sich typische Anfängerfehler wohlwollend ansprechen lassen. Klar bleibt die Grenze der eigenen Rolle: Personalfragen wie Vertrag, Stunden oder Urlaub gehören zur Koordination.
Rolle und Auftrag der Schulbegleitung
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Was gehört zur Aufgabe einer Schulbegleitung, und was nicht? Diese Folge erklärt, was Schulbegleitung ist, welche Aufgaben im Schulalltag dazugehören und wo ihre Grenzen liegen: unterstützen statt die Lehrkraft ersetzen, beobachten statt behandeln, Wärme ja, Erziehung nein. Sie beschreibt typische Fehlrollen wie die zweite Lehrkraft oder das Ersatzelternteil, ordnet den bewilligten Auftrag und das Pooling ein und zeigt gute Praxis: den Auftrag genau kennen, kurze Improvisationen melden und Erweiterungen mit der Leitung klären.
Unterstützte Kommunikation (UK) im Schulalltag
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Ein Talker oder Symbolordner ist kein nettes Extra, sondern die echte Stimme des Kindes. Diese Folge erklärt, was Unterstützte Kommunikation ist, wie sich die vier Kommunikationsstufen unterscheiden, welche UK-Methoden und Hilfsmittel es gibt, warum Modellieren das wichtigste Prinzip ist, wie UK im Unterrichtsalltag umgesetzt wird und welche Haltung und welche Stolperfallen den Unterschied machen: Zeit für die Wortwahl geben, Sätze nicht ungeduldig beenden und strikt bei dem System bleiben, das mit Familie und Therapie vereinbart ist.
Trauernde Kinder im Schulalltag begleiten
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Wenn ein Kind nach einem schweren Verlust in die Schule zurückkehrt, ist Begleitung eine Gratwanderung. Diese Folge zeigt, wie Trauer bei Kindern aussieht (nicht linear, sondern in Wellen), warum Begleiten statt Therapieren die Aufgabe ist, wie Gespräche mit trauernden Kindern gelingen, welche Rituale und kreativen Ausdrucksmöglichkeiten Halt geben, wie schwierige Situationen wie unsensible Fragen von Mitschülern gemeistert werden und warum Zusammenarbeit mit Fachstellen und Familie sowie die eigene Selbstfürsorge dazugehören.
Erste Hilfe am Kind: Auffrischung
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Diese Folge frischt das Wissen aus dem Erste-Hilfe-Kurs für den Schulalltag auf: Notfallcheck und Notruf, Bewusstlosigkeit und stabile Seitenlage, Verschlucken und Ersticken sowie Stürze, Wunden und Kopfverletzungen. Und sie erklärt, warum die Auffrischung den Präsenzkurs ergänzt, aber nicht ersetzt.
Umgang mit Krisen und Eskalation
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Wie Krisen im Schulalltag entstehen und wie Schulbegleitung sie sicher begleitet: Diese Folge ordnet die Begriffe und die Eskalationsdynamik ein, zeigt Prävention im Alltag, bevor es eskaliert, erklärt Deeskalation in der Anspannungsphase und das Vorgehen in der akuten Krise, beschreibt Nachsorge und Dokumentation nach der Krise und zieht die Grenze der eigenen Rolle: Selbstschutz gehört dazu, allein trägt niemand eine Krise.
Umgang mit herausforderndem Verhalten
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Herausforderndes Verhalten ist ein Signal, kein Angriff. Diese Folge erklärt, warum Kinder solches Verhalten zeigen, woran sich Frühwarnzeichen erkennen lassen, wie Deeskalation im Unterricht gelingt, wie sich Machtkämpfe vermeiden lassen, warum Struktur und klare Regeln vorbeugen und wie nach schwierigen Situationen die Beziehung zum Kind wiederhergestellt wird.
Selbstständigkeit fördern statt Abhängigkeit schaffen
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Helfen Sie noch oder fördern Sie schon? Schulbegleitung soll Kinder befähigen, ihren Alltag zunehmend eigenständig zu bewältigen. Diese Folge zeigt, woran sich Überunterstützung erkennen lässt, wie Hilfe schrittweise zurückgenommen wird (Fading), ohne den Schutz zu verlieren, wie sich Selbstständigkeit im Alltag gezielt trainieren lässt und was Praxisbeispiele vom Ablehnen der Hilfe bis zur Morgenroutine über gelungene Begleitung verraten.
Selbstfürsorge und Psychohygiene
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Die enge Begleitung eines einzelnen Kindes ist die Stärke dieser Arbeit und zugleich ihre größte Belastungsquelle. Diese Folge ordnet ein, warum Belastung zum Beruf gehört und keine persönliche Schwäche ist, wo der Unterschied zwischen Mitfühlen und Mitleiden liegt, woran sich Überlastung früh erkennen lässt (Schlafprobleme, anhaltende Gereiztheit, ein Wochenende das nicht mehr erholt), wie sich kollegiale Fallberatung und Supervision aktiv einfordern lassen und wie mit Ohnmachtsgefühlen umzugehen ist, ohne in noch mehr Arbeit zu flüchten. Der Kern: Pausen machen, Belastung früh ansprechen und Nähe dosieren, statt Selbstfürsorge abzutun und private Dauerversorgung zu leisten.
Klassenführung: Grundlagen
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Hinter jedem Verhalten steckt ein Motiv. Diese Folge zeigt, warum Kinder störendes Verhalten zeigen und was die selbsterfüllende Prophezeiung damit zu tun hat, warum die Beziehung der Schlüssel jeder Begleitung ist, wie sich Verhalten positiv beeinflussen lässt statt nur darauf zu reagieren, wie kluge Kommunikation Konflikte entschärft, woran sich Gruppendynamik und beginnendes Mobbing erkennen lassen und wie Struktur und Routinen den Schulalltag berechenbar machen.
Kinderschutz: Warnsignale erkennen
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Kinderschutz ist keine Sonderaufgabe, sondern Teil der täglichen Arbeit. Diese Folge erklärt den gesetzlichen Rahmen nach den §§ 8a und 72a SGB VIII, benennt körperliche, verhaltensbezogene und verbale Warnsignale, zeigt den Unterschied zwischen Beobachtung und Interpretation in der Dokumentation und beschreibt den Meldeweg: erkennen, sachlich und zeitnah dokumentieren, die Leitung informieren und bei Bedarf eine insoweit erfahrene Fachkraft einbeziehen. Dazu die Grenze der eigenen Rolle: zuhören statt ausfragen, nicht allein entscheiden und einem Kind in Gefahr keine Vertraulichkeit versprechen.