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Poolmodell
Ein Organisationsmodell, bei dem sich mehrere Kinder mit Förderbedarf eine oder mehrere Schulbegleitungen teilen.
Beim Poolmodell wird die Schulbegleitung nicht einem einzelnen Kind fest zugeordnet, sondern ein Team von Schulbegleiter:innen betreut flexibel mehrere Kinder an einer Schule. Die Idee: Statt starrer 1:1-Zuordnung können die Begleitungen je nach Bedarf eingesetzt werden — z. B. stärker in Prüfungssituationen und weniger in Freispielphasen. Befürworter:innen sehen Vorteile in der Flexibilität und der geringeren Stigmatisierung. Kritiker:innen warnen, dass besonders Kinder mit hohem Unterstützungsbedarf (z. B. Autismus) eine feste Bezugsperson brauchen. In der Praxis werden Poolmodelle zunehmend von Kommunen erprobt, sind aber umstritten.